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Erweitern Sie den Lazy Person’s Guide to Saving the World!

Die Vereinten Nationen haben im Lazy Person‘ s Guide to Saving the World zusammengestellt, was man ganz bequem vom Sofa aus oder in der Nachbarschaft für eine nachhaltige Entwicklung tun kann.

Im September 2017 haben wir eine Mitmachaktion gestartet, um den „Lazy Person’s Guide“ von Deutschland-Alumni erweitern zu lassen. Wir haben viele Tipps erhalten, die jeder von uns mit etwas mehr oder weniger Anstrengung umsetzen kann.

Vielen Dank an diejenigen, die bereits ihre Ideen mit uns geteilt haben – es ist erstaunlich zu sehen, wie einfach es sein kann, aktiv zu werden und zur „Rettung der Welt“ beizutragen!

Level1: Was Sie tun können, ohne sich anzustrengen

  • Wasserhahn

    Wasser sparen (Tipp von Irene Maweu)
    Drehen Sie das Wasser ab, wenn Sie sich einseifen oder die Zähne putzen.

  • Wasch- und Spülmaschine

    Wasch- und Spülmaschine (Tipp von Suzanne Myada)
    Schalten Sie nur vollgefüllte Wasch- und Spülmaschinen ein und verwenden Sie Wasser wann immer es geht wieder, beispielsweise um Pflanzen zu bewässern.

  • Tassen statt Wegwerfbecher

    Tassen statt Wegwerfbecher (Tipp von Mubeen Akhtar)
    Nehmen Sie immer Ihre eigene Tasse mit – vermeiden Sie Wegwerfartikel!

  • https://www.colourbox.de/bild/bild-8672548

    Einkaufszettel (Tipp von Kakay)
    Kaufen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen, nicht das, was Sie haben möchten!

  • Glühbirne

    Strom sparen (Tipp von Ana Riza Mendoza)
    Sparen Sie Energie zu Hause. Stöpseln Sie alle elektrischen Geräte aus, wenn sie nicht benutzt werden, und schalten Sie das Licht aus, wenn Sie es nicht brauchen.

  • Apps

    Apps für mehr Nachhaltigkeit, die man vom Sofa aus nutzen kann (Tipp von Julia Günzel)

  • Social-Media-Posts nicht liken, sondern teilen
    Klicken Sie den „Share“-Button, um tolle Ideen zu Umweltschutz, gerechten Arbeitsbedingungen oder für mehr Frauenrechte weiterzuverbreiten.

  • Sich einmischen
    Schreiben Sie Politikern eine E-Mail und bitten Sie sie, sich gegen alles zu engagieren und Stellung zu beziehen, was Mensch und Umwelt schadet.

  • Papier sparen
    Machen Sie sich Notizen, wenn Sie im Internet etwas Interessantes sehen, anstatt alles auszudrucken. 

Level 2: Was Sie zuhause tun können

  • Gemüse zuhause anbauen (Tipp von Pedro Maximiliano Pantaenius)
    Wer zum Beispiel einen Balkon hat, kann selber Gemüse, zum Beispiel Tomaten, und Kräuter in recycelten Behältnissen anbauen. So können wir auch wieder mehr kontrollieren, was wir essen.

  • Garten

    Schrebergarten (Tipp von Vikramaditya Mathur)
    Baue Sie ihr eigenes Essen im Garten an und nutzen Sie dafür Regenwasser.

  • Natur als Dünger

    Natur als Dünger (Tipp von Jorge Alfonzo)
    Nutzen Sie alte Blätter, Holz und Gras als Dünger.

  • Misthaufen

    Tierdünger (Tipp von Dr. RagavMohamed Elzaki)
    Nutzen Sie Tierdünger anstelle von Chemie.

  • Bio-Abfall

    Bio-Abfall (Tipp von Mary Musoke)
    Nutzen Sie Bio-Abfälle als Dünger.

  • upcycling

    Upcycling (Tipp von Nadja)
    „Aus Alt mach Neu!“ – Geben Sie alten Dingen einen Mehrwert.

  • Bananenstaude

    Mehrfachnutzen (Tipp von Jeremy D. Balondo)
    1. Reife Bananen haben sehr viele Triebe die wiederum Pflanzgut sind und die Pflanzen ersetzen, die Früchte tragen.
    2. Sie sind sehr pflegeleicht, die vertrockneten Blätter dienen als Dünger für die Pflanze.
    3. Die Pflanze ist widerstandsfähig gegen lange Trockenzeit und wächst nach einem starken Sturm wieder leicht nach.

  • Energie sparen
    Lassen Sie Haare und Wäsche an der Luft trocknen, anstatt einen Fön oder einen Trockner zu benutzen. Das spart Energie!

  • Weniger Fleisch essen
    Die Fleischproduktion verbraucht im Vergleich zu anderen Lebensmitteln sehr viele Ressourcen. Gemüsegerichte sind auch sehr schmackhaft.

  • Streichhölzer verwenden
    Im Gegensatz zu Feuerzeugen brauchen Streichhölzer kein Gas und kein Benzin. Sie sind also besser für die Umwelt!

  • Wasser sparen bei der Toilettenspülung

    Wasser sparen bei der Toilettenspülung (Tipp von Alejandro Giraldo)
    Sparen Sie Wasser bei der Toilettenspülung indem Sie eine Flasche Wasser in den Spülkasten stellen. Die Flasche verkleinert das Volumen des Behälters. Auf diese Weise können  1 bis 2 Liter Wasser gespart werden. Achten Sie darauf, dass immer ausreichend Wasser in der Flasche vorhanden ist um den Wasserabfluss zu gewährleisten.

Level 3: Was Sie tun können, wenn Sie aus dem Haus gehen

  • Fahrrad fahren (Tipp von Andrea)
    Nehmen Sie das Fahrrad oder nutzen Sie den öffentlichen Nahverkehr wann immer möglich!

  • Second-Hand-Fahrrad (Tipp von Dilip Kumbham)
    Kaufen und nutzen Sie gebrauchte Fahrräder für eine schnelle und sichere Fortbewegung!

  • Müll-Kampagne (Tipp von John Andreas)
    Starten Sie eine Kampagne zur Beseitigung von Müll in ihrer Stadt!

  • Plastik vermeiden
    Kaufen Sie nicht in Plastik eingepackte Lebensmittel. Ihre Einkäufe tragen Sie am besten im Einkaufskorb oder einem Beutel heim, den Sie von zuhause mitgenommen haben. Das alles hilft Plastikabfälle zu vermeiden.

  • Impfen lassen
    Vorbeugen ist die beste Medizin heißt es im Deutschen. Lassen Sie deshalb sich und Ihre Kinder impfen. So können sich ansteckende Krankheiten nicht weiter ausbreiten.

  • Wählen gehen
    Gehen Sie zur Wahl und unterstützen Sie Volksvertreter, die sich für nachhaltiges Wachstum und den Schutz und das Wohlergehen von Mensch und Umwelt einsetzen.

Hinzugekommen sind weitere Ideen, für die Sie auf jeden Fall Unterstützung „von außen“ benötigen, um sie zu erreichen, beispielsweise von Kommunen, Organisationen oder Politikern. Diese Tipps sind zweifelsfrei schwerer umzusetzen, aber sicherlich nicht „unerreichbar“.

Was Sie (nur) mit Unterstützung anderer erreichen können

  • Mehr Verantwortung für die Zivilgesellschaft (Tipp von Rodrigo Azevedo)
    Mehr Entscheidungskraft und Verantwortung für die Zivilgesellschaft, um die eigene städtische Umgebung nach ihren Bedürfnissen zu gestalten und Smart Cities aufzubauen!

  • Eindämmung von Treibhausgasen (Tipp von Emmanuel Iheasi)
    Wenn die Treibhausgasemissionen eingedämmt werden, ist die Ozonschicht sicher und wir werden besser vor gesundheitsgefährdenden UV-Strahlen geschützt.

  • Verhaltenskodizes (Tipp von Carolina Dahdah)
    Einführung von Verhaltenskodizes zur Achtung der Menschenrechte für die Regierungen und/oder die Vereinten Nationen.

  • Erziehung und Ausbildung (Tipp von Bamory Dembele)
    In die Bildung von Mädchen und Jungen investieren!

  • Arbeitslosigkeit verhindern (Tipp von Oscar Tjitunda)
    Um Armut zu vermeiden, müssen mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.

  • Familienplanung zur Armutsminderung (Tipp von Emmanuel Iheasi)
    Ein Gesetz zur maximalen Anzahl von Kindern pro Familie würde die Armut verringern.

  • Bhagavad Gita – Der ganzheitliche Ansatz zählt (Tipp von Michael Larrass)
    Das älteste Handbuch für soziales Management, die Bhagavad Gita, empfiehlt das Transzendieren des Geistes mit dem Ziel, Konflikte zu mindern.

Machen Sie mit!

Haben Sie selbst Ideen? Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und werden diese natürlich weiterhin auf dem Alumniportal teilen.

Mitmachen ist ganz einfach – so funktioniert es:

Posten Sie Ihren Tipp am besten zusammen mit einem Foto (JPG-, PNG- oder GIF-Format) in der Community-Gruppe „Nachhaltigkeit“ und beschreiben Sie Ihren Tipp mit einem kleinen Text.

ODER

Schicken Sie Ihren Tipp als Kommentar.

Februar 2018

Kommentare

Carolina Dahdah
15. Februar 2018

Ich verstehe nicht den VerhaltensKodex wie erklärt in dem Gabler Wirtschaftslexikon. Der ist ein WESENTLICHER Teil der Menschenrechte. Zum Beispiel, im Rahmen eines Unternehmens – das Beispiel von diesem Lexicon genannt- wird jeder von der moralischen oder sexuellen „Angriffe“ geschützt und nicht mehr belästigt. Im Libanon, nur einmal habe ich eine Person im Fernsehen darüber sprechen gehört. Es handelte sich um die NGO „AFEL“. Die Vertreterin hat gesagt, dass sie einen Verhaltenskodex in ihrer NGO geschafft haben, um die Rechte von allen absichern, ob Angestellten oder Kinder. AFEL ist eine Art Waisenhauses. Sind alle Waisenhaüser weltweit ein sicherer Ort für die Kinder? (vor Gewalt zwischen den eigenen Kinder und vor den Menschen, die sie dienen?). Im Rahmen einer Familie, zum Beispiel, erzähle ich das Folgendes: Es war mehr als zehn Jahre früher, ich nahme in Fastenzeit an der Messe teil und die Väter in dieser Kirche hatten ein Schreibheft für die Intentionen der Gläubigen verfügbar gemacht. Manchmal las ich was die Anderen geschrieben hatten bevor ich meine Intention schrieb. Und einmal gab es: „Gott! bitte helfen Sie meine kleine Schwester. Sie hat Diabetes gehabt und meine Eltern akzeptieren es überhaupt nicht“. Aber auch für die Politiker. Wenn es einen Verhaltenskodex gäbe, dem zufolge alle Politker weltweit keine Manöver gegen andere Völker machen könnten, die Zahl der Flüchtlinge, u.a., bedeutend abgesenkt würde.
Die Verhaltenskodizes sind essenziell, um die Menschen nicht mehr umwissend und dabei glücklich sein und nicht mehr schlecht gemeint und gleichzeitig so viel wie sie wollen böse sein. Die Menschen können nicht ihrem Schicksal überlassen. In der ganzen Welt, wer ist gut und das nicht durchführen wöllte? Auf diese Weise werden die Probleme aller Art mindestens um die Hälfte reduziert. Es geht um die Geschichte von Input und Output. Wenn man seine Grundrechte hätte, warum würde was er gibt schlecht? Ich denke dabei zum Beispiel an die Kinder, die keine Kinderrechte für sie gelten. Ist es einfach für sie gute Erwachsene zu werden? Wie, zum Beispiel, die Kindersoldaten.
Fazit: Sobald die Menschen zwei oder mehr in einem Ort oder einer Einrichtung sind, ist ein Verhaltenskodex für sie unbedingt.

Bettina Onyango
21. September 2017

Hallo allerseits,
vielen Dank für die vielen Kommentare mit den tollen Ideen, wie man mit wenig Aufwand die Welt ein bisschen besser machen kann. Das Alumniportal Deutschland-Team wird jetzt nach und nach den "Lazy Person's Guide to saving the World" mit Ihren Vorschlägen ergänzen. BAld können Sie dann auf der Website das Ergebnis sehen. Wiederkommen lohnt sich also.

Bamory DEMBELE
16. September 2017

In Afrika, was ist wichtig ist die Erziehung und die Ausbildung. Die Ausbildung der Jungers und die erziehung den Maedchen, Irhe Fruehreif Heirat und die Schangergerschaft in Schule. Wiessen Sie , Ich bin der Burgermeister Vertreten einer klein Stadt. Diesse sind meinen taeglichen Kampfen.
Andere wichtig Punkt ist die Naechstenliebe. Nun alles Menschen sind gleich in Recht.
Danke.

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