3 Finde ich gut

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind…

Sprachniveau A2

Wenn der Sommer endet und der Herbst in Deutschland einzieht, wird es gemütlich: Es beginnt die Zeit der Feiertage. Ein Höhepunkt ist St. Martin am 11. November. Jedes Kind in Deutschland kennt das Lied, das dem Heiligen Martin gewidmet ist.


Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut. 


Dieses Lied hört man am Abend des 11. November überall, wenn die Umzüge stattfinden. Das Martinslied erzählt die Legende von Martin von Tours: Er war römischer Soldat und hat seinen Mantel mit einem Bettler geteilt. Ein Reiter in einem roten Mantel begleitet daher oft die Umzüge. Die Kinder laufen mit selbst gebastelten Laternen durch die Städte und Dörfer und singen traditionelle Lieder.

Ein Festmahl: Das Gänseessen

Und dann wird es gemütlich: Man trifft sich zum traditionellen Festmahl – der Martinsgans. Viele Familien und Restaurants veranstalten im Herbst ein Gänseessen. Sehr häufig isst man dazu Rotkohl und Kartoffelklöße. Woher aber kommt dieser Brauch? Eine Erklärung ist diese: Martin von Tours war sehr bescheiden und soll sich in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Doch das laute Geschnatter der Gänse verriet ihn.

Frage A2: 

  • Was hat Sankt Martin mit einem armen Mann geteilt? 

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Sprachniveau B2

Wenn der Sommer endet und der Herbst in Deutschland mit seinem Schmuddelwetter einzieht, wird es gemütlich: Es beginnt die Zeit der Feiertage. Ein Höhepunkt ist St. Martin am 11. November. Jedes Kind in Deutschland kennt das Lied, das dem Heiligen Martin gewidmet ist.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Dieses Lied hört man am Abend des 11. November an allen Orten, denn dann feiern Kinder und Erwachsene in Mitteleuropa den Martinstag. Dazu gehören die Sankt-Martins-Umzüge. Das Martinslied erzählt die Legende von Martin von Tours: Er war römischer Soldat und hat seinen Mantel mit einem Bettler geteilt. Ein Reiter in einem roten Mantel begleitet daher oft die Umzüge. Die Kinder laufen mit selbst gebastelten Laternen durch die Städte und Dörfer und singen traditionelle Lieder. Sehr bekannt ist auch das Lied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne.“ Oft wird am Ende des Umzugs ein großes Martinsfeuer entzündet.

Ein Festmahl: Das Gänseessen

Und dann wird es gemütlich: Man trifft sich zum traditionellen Festmahl – der Martinsgans. Viele Familien und Restaurants veranstalten im Herbst ein Gänseessen. Sehr häufig isst man dazu Rotkohl und Kartoffelklöße.
Woher aber kommt dieser Brauch? Eine Erklärung ist diese: Martin von Tours war sehr bescheiden und soll sich in einem Gänsestall versteckt haben, als er zum Bischof geweiht werden sollte. Doch das laute Geschnatter der Gänse verriet ihn. Seit diesem Tag gilt Bischof Martin von Tours als Schutzpatron der Gänsezucht.

Fragen B2:

  • An welchem Tag feiert man Sankt Martin?
  • Was ist ein traditionelles Essen an St. Martin? 

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November 2014

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Kommentare

Echo
11. November 2018

heute ist noch Sankt Martin Tag. Ich habe diese Geschichte gelesen, aber ich kann ihr nicht verstehen: die Gaense hatten Sankt Martin verriet, dann warum sollte Sankt Martin noch Schutzpatron fuer Gaensezucht geworden? Und warum bedarften die Leute Gaense gegessen ob Sankt Martin um die Gaense zu schutzen? So eigenlich, liebte Sankt Martin die Gaesen oder hasste er sie?

Daniel Medina
7. November 2018

Es ist für mich als ausländer und Alumni aus Ekuador, dies, eine sehr interesante Geschichte.
Was und wie traditionelle Bräuche standen sind, finde ich wertvoll um deutsche Kultur viel besser kennenzu lernen. Ich bedanke mich. Ich wünsche Euch alle zum Sankt Martinstag
Herzliche Glückwünsche !!!

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